The Wor(l)d of Coffee
Elternzeit verändert die Menschen.
Macht aus Nachtschwärmern Tag-(und-Nacht-)Aktive.
Aus Morgenmuffeln Frühaufsteher.
Aus Gesangsmuffeln „Tuff-tuff-tuff-die-Eisenbahn“-Tenöre.
Aus Windel-Angewiderten Windeseilen-Wechsler.
Oder hier: ich zum Beispiel.
Vom Bohnen-Banausen zu Kaffee-Killer.
Ja, richtig gelesen: Ich trinke Kaffee.
(Jeder der mich kennt, wird das für DIE Top-News des Tages halten. Für alle anderen: Mit Kaffee konnte man mich bislang jagen, sozusagen nicht mit der Erbsenpistole, sondern der Kaffeebohnen-Bombe. Fand das Gesöff früher: bitter, brackig, brrrr. Das war für mich heißes Wasser mit Fäulnisgeschmack.)
Nach mehreren Wochen ohne korrekten Nachtschlaf brauche ich das Koffein jetzt einfach. Und die Kalorien, die ein Iced Chocolate Mocca Frappuccino so zu bieten hat. Denn jeder weiß:
Wer wenig schläft, verbrennt mehr.
Problem ist nur, dass in den Geburtsvorbereitungskursen nicht auch gleich Vokabeln gepaukt werden, die in den – mir bis dato völlig fremden – Starbuck-Worldcoffee-Balzac-Filialen zur Alltagsausstattung gehören. Bisher bin ich bei Starbuck’s höchstens mal aufs Klo, die komplizierten Angebotstafeln habe ich dabei nie studiert.
So ergeben sich also Dialoge wie der folgende, wenn der Neu-Papa und Neu-Kaffeekäufer versucht, sich seinen Sprit zu bestellen:
„Äh, gibt’s den Moccachino auch kleiner als in Grande?“
„Na, tall.“
„Wie: na, toll? Kein Bock auf lästige Kunden-Fragen, oder was?“
„Nein, äh: TALL!“
„Wird auch nicht besser, wenn sie brüllen.“
„Tall ist die Größe, Mann.“
„Vielleicht finde ich die aber nicht so TOLL.“
„Herr GOTT! Tall wäre kleiner als Grande.“
„Ja, wäre es echt. Na, egal. Dann also einmal in Grande. Ich schreibe Ihrer Bereichsleitung mal ne E-Mail, wie Sie hier Kunden abfertigen.“
„Tun Sie, was Sie nicht lassen können.“
Macht aus Nachtschwärmern Tag-(und-Nacht-)Aktive.
Aus Morgenmuffeln Frühaufsteher.
Aus Gesangsmuffeln „Tuff-tuff-tuff-die-Eisenbahn“-Tenöre.
Aus Windel-Angewiderten Windeseilen-Wechsler.
Oder hier: ich zum Beispiel.
Vom Bohnen-Banausen zu Kaffee-Killer.
Ja, richtig gelesen: Ich trinke Kaffee.
(Jeder der mich kennt, wird das für DIE Top-News des Tages halten. Für alle anderen: Mit Kaffee konnte man mich bislang jagen, sozusagen nicht mit der Erbsenpistole, sondern der Kaffeebohnen-Bombe. Fand das Gesöff früher: bitter, brackig, brrrr. Das war für mich heißes Wasser mit Fäulnisgeschmack.)
Nach mehreren Wochen ohne korrekten Nachtschlaf brauche ich das Koffein jetzt einfach. Und die Kalorien, die ein Iced Chocolate Mocca Frappuccino so zu bieten hat. Denn jeder weiß:
Wer wenig schläft, verbrennt mehr.
Problem ist nur, dass in den Geburtsvorbereitungskursen nicht auch gleich Vokabeln gepaukt werden, die in den – mir bis dato völlig fremden – Starbuck-Worldcoffee-Balzac-Filialen zur Alltagsausstattung gehören. Bisher bin ich bei Starbuck’s höchstens mal aufs Klo, die komplizierten Angebotstafeln habe ich dabei nie studiert.
So ergeben sich also Dialoge wie der folgende, wenn der Neu-Papa und Neu-Kaffeekäufer versucht, sich seinen Sprit zu bestellen:
„Äh, gibt’s den Moccachino auch kleiner als in Grande?“
„Na, tall.“
„Wie: na, toll? Kein Bock auf lästige Kunden-Fragen, oder was?“
„Nein, äh: TALL!“
„Wird auch nicht besser, wenn sie brüllen.“
„Tall ist die Größe, Mann.“
„Vielleicht finde ich die aber nicht so TOLL.“
„Herr GOTT! Tall wäre kleiner als Grande.“
„Ja, wäre es echt. Na, egal. Dann also einmal in Grande. Ich schreibe Ihrer Bereichsleitung mal ne E-Mail, wie Sie hier Kunden abfertigen.“
„Tun Sie, was Sie nicht lassen können.“
Jens Clasen - 28. Mai, 15:07
mai2008 - 30. Mai, 08:24
Kaffee erst nach 7 Monaten?
Hey wie kommt es eigentlich dass du mit einem 7monatigen Säugling erst seid ein paar Wochen keinen korrekten Nachtschlaf mehr hast? Wo hast du denn vorher geschlafen? im Hotel?
und Kaffe hilft irgendwann nicht mehr :-)
und Kaffe hilft irgendwann nicht mehr :-)

Schrittweise
wenn Du mal wieder mit Augenringen und gesenktem Haupt über der Espressotasse sitzt, dann richtet Dich diese Meldung vielleicht auf: Eine Dänisch-Amerikanische Pedometrie-Studie zeigt, dass Rezeptionistinnen 1200 Schritte pro Tag zu Fuß zurücklegen. Manager bringen es auf 3000 Schritte, Verkäufer auf 5000. Aber Hausfrauen (=Männer in Elternzeit) schaffen mühelos 13000 Schritte täglich. Das bedeutet: Höhere Insulinsensitivität, weniger Bauchfett, geringeres kardiovaskuläres Risiko. Getoppt werden Männer in Elternzeit übrigens nur von Postboten (18000 Schritte).
Viele Grüße aus dem Männergesundheitshauptquartier – und alles Gute für Euch beiden Kerle!
Rufus