Schlaf-und-Wander-Lied
Jaja, Spaziergänge.
Wissen Sie, was ich immer denken muss, wenn ich mit Henri im Kinderwagen meine Runden drehe, damit der Kleine seinen Vor- und Nachmittagsschlaf bekommt? (Zuhause im Bett schläft er tagsüber nicht.)
Nun, das hier:
Im Wagen vor mir (frei nach Henry Valentino)
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
Vater:
Im Wagen vor mir liegt ein kleiner Junge
er schläft nicht ein – trotz meiner Trickserei’n.
Ich bekomm’ ihn nicht gebändigt und ich krieg’ hier bald zuviel.
Fehlt mir für diese Sache das Gefühl?
Im Wagen vor mir liegt ein kleiner Junge.
Ich möcht´ gern sehen, dass er endlich pennt.
Mensch, du gehst mir auf den Sender, wozu geh’n wir eigentlich raus?
Du schläfst jetzt ein – oder ab nach Haus!
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
Sohn: (Vater:)
Was will der blöde Kerl da hinter mir nur? (vielleicht ’n Schnuller?)
Ich frag´ mich, warum ist der so verspannt? (oder doch eher Milch?)
Der ruckelt nun ’ne halbe Stunde ständig an mir rum,
diese Schaukelei ist doch echt penetrant! (der Stop-and-Go-Trick?)
Ich könnte schon ’ne halbe Stunde schlafen (ist die Windel voll?)
Mensch´ hör doch auf mit der Wackelei! (ich komm nicht klar!)
Will der mich umrühren oder gleich zentrifugieren,
ich frage mich, was denkt der sich dabei?
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
Vater:
Von wegen schön, dass ich jetzt Elternzeit hab'.
Ständig muss ich rasen wie ein wilder Stier.
Täglich 13.000 Schritte, immer ’rum um uns’re Hütte.
Ach, ich wünschte seine Mutter wär jetzt hier.
Sohn: (Vater:)
Nun find ich diese Sache langsam albern! (ah, das Schaukeln wirkt!)
Die sind doch peinlich, diese Hampelei’n. (da, die Augen: zu!)
Soll der doch weiter turnen, das soll mich nicht weiter wurmen,
verdammt, ich schlafe jetzt trotz allem einfach ein.
Vater:
Bye-Bye, mein kleiner Bursche – schönes Schläfchen!
Er hat die Augen zu, jetzt schläft er ein.
Ich dreh’ hier noch drei Runden, und dann geht es wieder heim
doch es wird sicher nicht der letzte Ausflug sein.
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
P. S. Der Stop-and-Go-Trick für alle interessierten (und verzweifelten) Väter kurz erklärt: Kinderwagen in normalem Tempo schieben, alle zwei Schritte kurz und sanft den Wagen zurück ziehen, so dass eine Wiege-Bewegung entsteht. Man kommt nicht schnell vom Fleck – aber schlaftechnisch super voran!
Wissen Sie, was ich immer denken muss, wenn ich mit Henri im Kinderwagen meine Runden drehe, damit der Kleine seinen Vor- und Nachmittagsschlaf bekommt? (Zuhause im Bett schläft er tagsüber nicht.)
Nun, das hier:
Im Wagen vor mir (frei nach Henry Valentino)
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
Vater:
Im Wagen vor mir liegt ein kleiner Junge
er schläft nicht ein – trotz meiner Trickserei’n.
Ich bekomm’ ihn nicht gebändigt und ich krieg’ hier bald zuviel.
Fehlt mir für diese Sache das Gefühl?
Im Wagen vor mir liegt ein kleiner Junge.
Ich möcht´ gern sehen, dass er endlich pennt.
Mensch, du gehst mir auf den Sender, wozu geh’n wir eigentlich raus?
Du schläfst jetzt ein – oder ab nach Haus!
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
Sohn: (Vater:)
Was will der blöde Kerl da hinter mir nur? (vielleicht ’n Schnuller?)
Ich frag´ mich, warum ist der so verspannt? (oder doch eher Milch?)
Der ruckelt nun ’ne halbe Stunde ständig an mir rum,
diese Schaukelei ist doch echt penetrant! (der Stop-and-Go-Trick?)
Ich könnte schon ’ne halbe Stunde schlafen (ist die Windel voll?)
Mensch´ hör doch auf mit der Wackelei! (ich komm nicht klar!)
Will der mich umrühren oder gleich zentrifugieren,
ich frage mich, was denkt der sich dabei?
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
Vater:
Von wegen schön, dass ich jetzt Elternzeit hab'.
Ständig muss ich rasen wie ein wilder Stier.
Täglich 13.000 Schritte, immer ’rum um uns’re Hütte.
Ach, ich wünschte seine Mutter wär jetzt hier.
Sohn: (Vater:)
Nun find ich diese Sache langsam albern! (ah, das Schaukeln wirkt!)
Die sind doch peinlich, diese Hampelei’n. (da, die Augen: zu!)
Soll der doch weiter turnen, das soll mich nicht weiter wurmen,
verdammt, ich schlafe jetzt trotz allem einfach ein.
Vater:
Bye-Bye, mein kleiner Bursche – schönes Schläfchen!
Er hat die Augen zu, jetzt schläft er ein.
Ich dreh’ hier noch drei Runden, und dann geht es wieder heim
doch es wird sicher nicht der letzte Ausflug sein.
Ra-ta, ra-da, ra-da-ta, ra-da...
P. S. Der Stop-and-Go-Trick für alle interessierten (und verzweifelten) Väter kurz erklärt: Kinderwagen in normalem Tempo schieben, alle zwei Schritte kurz und sanft den Wagen zurück ziehen, so dass eine Wiege-Bewegung entsteht. Man kommt nicht schnell vom Fleck – aber schlaftechnisch super voran!
Jens Clasen - 30. Mai, 12:19
